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Monatsfokus Jänner 2020: Resolution Flow!

Und, wie bist du ins Jahr 2020 gestartet? Top-motiviert, voller Energie und Tatendrang? Oder mit einem gehörigen Kater und einem Anflug von Jänner-Blues, spätestens seitdem die Feiertage nun wirklich vorbei sind?

Egal, ob dich der Jahreswechsel angespornt oder gestresst hat, an kaum jemandem ist er wohl ganz spurlos vorüber gegangen. Bieten die „Tage zwischen den Jahren“ doch Gelegenheit, Bilanz zu ziehen über die vergangene Zeit und Pläne für die Zukunft zu schmieden. Vorsätze zu fassen.

„Vorsätze“. Oft leicht sektschwangere Ziele, mit denen wir uns selbst versprechen, dass in diesem Jahr – jetzt aber wirklich – alles anders wird. Wir ab sofort den eisernen Willen dazu aufbringen, mindestens (!) dreimal pro Woche zum Sport zu gehen, gesünder zu essen, mehr Zeit mit unseren Lieben zu verbringen, mindestens ein Buch pro Monat zu lesen, eine fremde Sprache zu lernen, …

Puh. Auch wenn vielleicht nur eines der genannten Beispiele auf deiner persönlichen Liste steht, sieht das nach einer ganzen Menge Arbeit aus. Arbeit, um das auszubessern, was wir im vergangenen Jahr „falsch“ gemacht haben.

Vielleicht ist der Jahresbeginn aber auch die beste Zeit, um einfach noch ein bisschen mehr richtig zu machen. Stolz darauf zu sein, was DU bisher schon alles geschafft hast. Vorsätze müssen nicht automatisch anstrengend sein, sie können auch Kraft schenken. Hier ein paar Beispiele für  Ziele, mit denen du entspannt ins neue Jahr „fließen“ kannst:

Gönn’ dir mehr Schlaf 

Dieser Vorsatz mag lächerlich klingen, ist aber die effektivste Verhaltensänderung, um deinen Zielen näher zu kommen. Nur wenn du ausgeruht und fit bist, kannst du die Herausforderungen, vor denen du jeden Tag stehst, mit guter Laune und Energie meistern. Wer schon um fünf Uhr Nachmittags todmüde ist, geht nicht mehr zum Sport und hat wahrscheinlich auch keine Lust mehr, eine gesunde Mahlzeit zu kochen. Also: Schau WIRKLICH nur eine Folge auf Netflix, schalte ab und lass dich in die Kissen sinken. Auch wenn es noch so spannend ist.

Bleib’ in Bewegung

Wir können gar nicht anders: Die meisten von uns müssen den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, um ihren Job zu erledigen. Moment mal: Müssen wir wirklich? Wer hindert dich daran, jede Stunde einmal aufzustehen, auch ohne Grund bis zum Drucker oder in die Küche zu gehen und dich genüsslich zu strecken? In der Mittagspause einen Spaziergang oder ein paar leichte Yoga-Übungen zu machen, die auch im Arbeitsoutfit funktionieren (z.B. Vorwärtsbeuge, Seit- und Rückbeuge im Stehen, die Stuhl-Position, Knie abwechselnd zur Brust ziehen, Kopf und Schultern kreisen etc. )? Deine/n ChefIn wird es wohl kaum stören – solange du nicht deine Matte unterm Schreibtisch ausrollst … 😉

Auch wenige bewusste Bewegungen können maßgeblich zu deinem Wohlbefinden beitragen. Anstatt dir unrealistische Fitness-Ziele zu stecken, übe zum Beispiel jeden Tag 5 Sonnengrüße und fühl dich JEDEN Tag ein bisschen besser. Zu langweilig? Dann probier’ doch ein Vinyasa für Fortgeschrittene: Springe aus der Vorwärtsbeuge bei gebeugten Knien in die Planke, lege deinen Körper im Chatturanga nicht auf den Boden ab, tausche die Kobra gegen den heraufschauenden Hund und springe aus dem herabschauenden Hund nach vorne zwischen die Hände. Dieser „Yoga-Burpee“ trainiert deinen ganzen Körper!

Trinke mehr Wasser, iss’ mehr Gemüse 

Wenn du nach den Weihnachtsschlemmereien das Gefühl hast, jetzt SOFORT etwas gegen die Kekserl-Kilos tun zu müssen, gehe es langsam an. Statt einen strikten Diätplan aufzustellen, den man meist nur ein paar Tage durchhält,  überlege, welche gesunden Gerichte dir schmecken und welche Snacks du durch leichtere Alternativen ersetzen kannst. Und: Lass’ eine Wasserflasche zu deinem ständigen Begleiter werden! Wer genug trinkt, tut nicht nur den inneren Organen und der Haut etwas Gutes, sondern hat auch automatisch weniger Hunger.

Nimm’ dir Zeit für dich

Anstatt deinen Terminkalender in den kommenden Wochen mit Dingen zu füllen, die du jetzt UNBEDINGT in Angriff nehmen musst (siehe die Liste oben), plane aktiv Zeit für dich selbst ein, die du dir dann auch nimmst. Egal, ob du dich in der Badewanne entspannst, gemütlich eine Tasse Tee auf der Couch trinkst, deine Gedanken beim Kochen schweifen lässt oder ein lang vergessenes Hobby wieder aufnimmst – wen wir uns wirklich wohl fühlen, ist es leichter, uns selbst und unsere Bedürfnisse wahrzunehmen. Macht es mich wirklich glücklicher, wenn ich Spanisch lerne/ Goethes gesammelte Werke lese/jedem Treffen zusage/bis zehn im Fitness-Studio trainiere/nur noch Salat esse? Was brauche ich, um zufrieden zu sein, und was berührt meine Seele wirklich? Wofür bin ich dankbar?

Mit diesen vier kleinen, großen Zielen wünsche ich dir einen wundervollen Jänner und freu’ mich, wenn wir uns in meinen Klassen sehen! Denn: regelmäßig gemeinsam mit anderen Yoga zu üben ist definitiv nicht der schlechteste Vorsatz! Lets’s flow together 😉

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